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JAHRESTAGUNG
Jahrestagung 2011 - Vorschau
Auf zum Jahrestreffen nach Annaberg-Buchholz vom 2. - 5. Juni 2011
Annaberg-Buchholz ist eine Stadt im Erzgebirge
mit über 22.000 Einwohnern. Sie ist seit der letzten
Kreisreform vom 1. August 2008 Verwaltungssitz
des Erzgebirgskreises in Sachsen.
Die Geschichte des Erzgebirges wurde maßgeblich
durch den Bergbau geprägt. Am 28. Oktober 1491
legte ein gewisser Daniel Knappe (Sagengestalt,
aus den Namen entstand die Bezeichnung Bergknappe)
in Frohnau einen Gang frei und stieß auf
die Silbererzvorkommen am Schreckenberg. Das
daraufhin ins Land erschallende "Große Berggeschrey"
löste in der Folge einen starken Zuzug in
das Erzgebirge aus. Der albertinische Landesherr
Herzog GEORG DER BÄRTIGE wirkte von Anfang an aktiv
mit und ließ am 21. September 1496 die "Neue
Stadt am Schreckenberg", das spätere St. Annaberg,
gründen.
Unser Tagungshotel ist das Hotel zur „Goldenen
Sonne“ im Zentrum der Stadt. Die Reservierung
der Zimmer ist bis zum 28.02.2011 vereinbart.
Das Jahrestreffen beginnt mit dem Besuch der
Mineralienausstellung „terra mineralia“ in Freiberg.
Wir treffen uns am 02.06.2011 um 14 Uhr am Eingang
zum Schloss Freudenstein. Für alle, die
schon in Annaberg weilen und mit dem Zug angereist
sind bzw .nach Freiberg mit Zug anreisen,
wird je nach Bedarf ein Transfer organisiert.
Die Begrüßung der Teilnehmer und die Einweisung
in das Programm erfolgt um 19 Uhr im Hotel.
Anschließend wird uns SF Dr. SCHULZ mit einem
Vortrag zum Thema „Der sächsische Bergbau auf
Erze, Steine und Erden – Gegenwart und Zukunft“
in unser Befahrungsgebiet einführen.
Am Freitag, den 03.06.11 werden wir uns bei
einem Besuch der St. Annenkirche und der Bergkirche
St. Marien, einer alten Knappschaftskirche,
davon überzeugen können, welche großartigen,
künstlerischen, wissenschaftlichen und handwerklichen
Leistungen in der Stadt vollbracht wurden. Mit
Barbara UTHMANN und Rechenmeister Adam RIES
wirkten bedeutende Persönlichkeiten ihrer Zeit in
dieser Stadt.
Nach dem Mittagessen in Eigenregie fahren wir mit
den eigenen Autos in Fahrgemeinschaften zum
Schloss Schlettau. Die Fahrstrecke beträgt ca. 10 km. 1995 wurde ein gemeinnütziger Förderverein
zur Rettung des Baudenkmals mit dem Ziel gegründet,
es als gesellschaftlichen Mittelpunkt für
die Region zu gestalten. Neben dem Museum zur
Heimatgeschichte werden wir auch die sehr sehenswerte
Posamentenschauwerkstatt besuchen.
Für alle, die den Kaffee am Nachmittag benötigen,
sind bereits die Plätze in der Schlossgaststätte
reserviert.
Am Abend treffen wir uns zum Tausch und Tratsch
im Hotel.
Am Samstag, den 04.06.11 werden zwei Exkursionsrouten
angeboten: Für interessierte Teilnehmer
an der Bergbaugeschichte, Geologie und Mineralogie besuchen wir das Besucherbergwerk„Zinngrube Ehrenfriedersdorf“. Die Einfahrt erfolgt
um 10.30 Uhr und die Führung mit einem zünftigen
Bergmannsschmaus unter Tage dauert ca. 3 Stunden. Anschließend ist der Besuch der umfangreichen
Mineraliensammlung eingeplant.
Je nach Teilnehmerzahl und Interessen werden wir
danach noch geologische Aufschlüsse in Scheibenberg
und Geyer besuchen, aber auch andere
Ziele sind denkbar.
Für Teilnehmer in den Sparten der Geowissenschaften
ist eine Exkursion zum Naturkundemuseum
in Chemnitz vorgesehen. Zur Führung im neu
gestalteten ehemaligen Kaufhaus Tietz werden wir
gegen 10.30 Uhr erwartet. Das Museum für Naturkunde
ist eines der größten naturwissenschftlichen
Museen Sachsens. Zu seinen Aufgaben gehören
das Sammeln und Bewahren von Naturobjekten,
die Forschung auf dem Gebiet der der naturwissenschaften
und die Präsentation seiner Sammlungen
(Paläontologie, Geologie und Mineralogie,
Zoologie und Botanik). Der internationale Ruf des
Museums beruht vor allem auf seiner einzigartigen
Sammlung von Kieselhölzern aus den Perm-zeitlichen
vulkanischen Ablagerungen von Chemnitz,
dem Versteinerten Wald als internationales Naturdenkmal.
Die Briefmarke der Deutschen Post
dürfte allen bekannt sein. Im Anschluss an die Führung
besteht die Möglichkeit, verkieseltes Holz und
Achate zu schleifen. Zur Anreise empfiehlt es sich,
gemeinsam mit der Erzgebirgsbahn nach Chemnitz
zu fahren.
Am Abend treffen wir uns wieder im Hotel.
Am Sonntag, den 05.06.11 findet um 09.30 Uhr
die Mitgliederversammlung statt.
Für die Damen und Nichtmitglieder wird die neue
Ausstellung zur Erzgebirgischen Volkskunst in Annaberg
empfohlen.
Alle, die noch bleiben wollen, haben die Möglichkeit
des Besuches der Erzgebirgischen Bergbauagentur
in Zöblitz. Zöblitz steht für den Serpentinabbau
und je nach Teilnehmerzahl und Interessenlage
besteht die Möglichkeit der Mineraliensuche,
Informationen zum Serpentinbergbau, Mettenschicht,
Besuch der Fundgrube „Gottessegen“ usw.
Dies würde ich aber erst mit den interessierten Mitgliedern
direkt abstimmen.
Zum Jahrestreffen wird es auch postalische Belege
geben. Geplant ist eine Ausgabe mit der Privatpost„post Modern“ aus Dresden und sollte die Deutsche
Post mit ihrer Wunschbriefmarke so weit sein,
dann wird uns auch dazu etwas einfallen.
Wir hoffen viele Vereinsmitglieder in Annaberg begrüßen
zu können und mit dem Programm ein breites
Interesse geweckt zu haben.
Joachim Neumann
Nachlese Jahrestagung 2010 in Peißenberg

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Das traditionelle Jahrestreffen der ArGe Bergbau und Geowissenschaften hat vom 13. – 16. Mai 2010 in Peißenberg im Pfaffenwinkel statt gefunden. Peißenberg liegt südlich von München im Alpenvorland. Regen und kühle Temperaturen konnten die Teilnehmer nicht trüben.
Tagungshotel war der gemütliche Gasthof mit Metzgerei „Zur Post“ in Peißenberg. (ABB. 01)
Donnerstag, 13. Mai 2010
war Anreisetag. Nach dem Abendessen begrüßte der 1. Vorsitzende, Helmut Kutzelnigg, die Teilnehmer (ABB. 02) und der 2. Vorsitzende, Wolf Zabel, erläuterte das Tagungsprogramm. Dipl. Ing. Martin Müller, techn. Geschäftsführer des Kies-Asphalt-Transportbetonwerkes Oberland führte in die Geologie und Geographie des Pfaffenwinkels ein. (ABB. 03) Sfr. J. Neumann stellte die Planung für das Jahrestreffen vom 2.-5. Juni 2011 in Buchholz Annaberg, Erzgebirge vor. (Demnächst erscheint die Vorschau auf unserer Internetseite!)
Freitag, 14. Mai 2010:
Nach dem Frühstück fuhren die Teilnehmer mit eigenem PKW zur nahe gelegenen Hauptstelle für das Grubenrettungswesen in Hohenpeißenberg. (ABB. 04) Dipl. Geologe Herr Seiler erläuterte den Aufbau und die Struktur des Rettungswesens. Hautnah konnten Übungen in Einrichtungen von renovierten Gebäuden des 1970 eingestellten Kohlebergbaus beobachtet werden.
Nach dem Mittagessen ging es mit dem PKW auf den Hohenpeißenberg. Vom 988 m hohen „Bayrischen Rigi“ war die Rundsicht wetterbedingt nicht überwältigend, im Norden war der Ammersee zu erahnen. Bei + 5,4 °C Außentemperatur wurde die Geschichte und Bedeutung vom „Meteorologischen Observatorium Hohenpeißenberg“ (ABB. 05) erklärt. Die über 225 Jahre alte Station, älteste Bergwetterstation der Welt, ist dem Deutschen Wetterdienst angeschlossen. Hier werden Wetterbeobachtungen, Ozonforschung, Spurengas- und Aerosolmessungen durchgeführt.
Abschließend wurde die Wallfahrtskapelle und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ (ABB. 06) besichtigt. Herr Hohenauer vom Knappenverein erklärte die Geschichte der wunderschönen Rokokokirche. Bereits 1514 begannen die Wallfahrten. Im Jahr 1616 legte das nahe gelegene Kloster Rottenbuch den Grundstein für eine neue und größere Kirche, wodurch eine Doppelkirche entstand.
Leider setzte der Regen wieder ein. Nach dem gemeinsamen Abendessen gestaltete der Peißenberger Knappenverein (ABB. 07) mit Liedern und Tanz den Abend. Bei Tausch und Plausch klang der Tag aus.
Samstag, 15. Mai 2010:
Heute standen zwei Exkursionen auf dem Programm.
Mit einem Kleinbus startete ein Teil der Tagungsteilnehmer zum Betrieb „Oberland“ (ABB. 08) mit vier Kiesgruben und 80 ha Steinbruch. Die Befahrung ergab ein anschauliches Erlebnis, beim „Steineklopfen“ konnten etliche Fundstücke eingepackt werden, da Petrus Erbarmen hatte.
Weiter ging es mit dem Bus über Murnau nach Glentleiten. Nach dem Mittagessen wurde das Freilichtmuseum (ABB. 09) bei einem abwechslungsreichen Rundgang unter kundiger Führung besichtigt (ABB. 12).
Die zweite Gruppe fuhr um 08:30 Uhr mit dem Zug nach München, um das Paläontologische Museum (ABB. 11) zu besichtigen. Der stellvertretende Direktor des Museums und Mitglied der ArGe, Dr. Werner, (ABB. 10) erwartete die 2. Gruppe zu einer exklusiven Führung (am Wochenende ist das Museum geschlossen). Das imposante Gebäude und die Ausstellungsstücke waren ein Erlebnis. Nach fast drei Stunden Führung und einem Blick in das angrenzende Geologische Museum stand den Teilnehmern der Nachmittag zur freien Verfügung. Zwei Teilnehmer haben die „Residenz München“ noch besichtigt.
Abends gab es in der Gaststätte „Zur Post“ typisch bayrische Kost und Bier. Tausch und Plausch rundete den erlebnisreichen Tag ab.
Sonntag, 16. Mai 2010:
Für 09:30 Uhr war die Mitgliederversammlung (ABB. 13) einberufen, die um 12:15 Uhr vom 1. Vorsitzenden, Helmut Kutzelnigg, geschlossen wurde. Danach ging es heim.
Auf ein gesundes Wiedersehen vom 2.-5.Juni 2011 zum Jahrestreffen in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge! (ABB. 14) |
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