Arbeitsgemeinschaft Bergbau und Geowissenschaften e. V.

 
 
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JAHRESTAGUNG

Jahrestagung 2015 - Vorschau


Berichte von den Jahrestagungen 2012, 2013 und 2014 werden in Kürze eingefügt.


Jahrestagung 2011 - Vorschau

Auf zum Jahrestreffen nach Annaberg-Buchholz vom 2. - 5. Juni 2011
 


Herrliche Stufen erwarten uns in der „terra mineralia“
 

Das Bier steht schon bereit
 

Bergmann an der Kanzel von St. Annen
 

Krippenfigur St. Marien
 

Schloss Schlettau
 

Naturkundemuseum Chemnitz
 
Diese Fotos sollen Sie einladen, an unserem Jahrestreffen 2011 teilzunehmen.

Annaberg-Buchholz ist eine Stadt im Erzgebirge mit über 22.000 Einwohnern. Sie ist seit der letzten Kreisreform vom 1. August 2008 Verwaltungssitz des Erzgebirgskreises in Sachsen.

Die Geschichte des Erzgebirges wurde maßgeblich durch den Bergbau geprägt. Am 28. Oktober 1491 legte ein gewisser Daniel Knappe (Sagengestalt, aus den Namen entstand die Bezeichnung Bergknappe) in Frohnau einen Gang frei und stieß auf die Silbererzvorkommen am Schreckenberg. Das daraufhin ins Land erschallende "Große Berggeschrey" löste in der Folge einen starken Zuzug in das Erzgebirge aus. Der albertinische Landesherr Herzog GEORG DER BÄRTIGE wirkte von Anfang an aktiv
mit und ließ am 21. September 1496 die "Neue Stadt am Schreckenberg", das spätere St. Annaberg, gründen.
Unser Tagungshotel ist das Hotel zur „Goldenen Sonne“ im Zentrum der Stadt. Die Reservierung der Zimmer ist bis zum 28.02.2011 vereinbart.
Das Jahrestreffen beginnt mit dem Besuch der Mineralienausstellung „terra mineralia“ in Freiberg.
Wir treffen uns am 02.06.2011 um 14 Uhr am Eingang zum Schloss Freudenstein. Für alle, die schon in Annaberg weilen und mit dem Zug angereist sind bzw .nach Freiberg mit Zug anreisen, wird je nach Bedarf ein Transfer organisiert.
Die Begrüßung der Teilnehmer und die Einweisung in das Programm erfolgt um 19 Uhr im Hotel.
Anschließend wird uns SF Dr. SCHULZ mit einem Vortrag zum Thema „Der sächsische Bergbau auf Erze, Steine und Erden – Gegenwart und Zukunft“ in unser Befahrungsgebiet einführen.

Am Freitag, den 03.06.11 werden wir uns bei einem Besuch der St. Annenkirche und der Bergkirche St. Marien, einer alten Knappschaftskirche, davon überzeugen können, welche großartigen, künstlerischen, wissenschaftlichen und handwerklichen Leistungen in der Stadt vollbracht wurden. Mit Barbara UTHMANN und Rechenmeister Adam RIES wirkten bedeutende Persönlichkeiten ihrer Zeit in dieser Stadt.
Nach dem Mittagessen in Eigenregie fahren wir mit den eigenen Autos in Fahrgemeinschaften zum Schloss Schlettau. Die Fahrstrecke beträgt ca. 10 km. 1995 wurde ein gemeinnütziger Förderverein zur Rettung des Baudenkmals mit dem Ziel gegründet, es als gesellschaftlichen Mittelpunkt für die Region zu gestalten. Neben dem Museum zur Heimatgeschichte werden wir auch die sehr sehenswerte Posamentenschauwerkstatt besuchen.
Für alle, die den Kaffee am Nachmittag benötigen, sind bereits die Plätze in der Schlossgaststätte reserviert.
Am Abend treffen wir uns zum Tausch und Tratsch im Hotel.

Am Samstag, den 04.06.11 werden zwei Exkursionsrouten angeboten: Für interessierte Teilnehmer an der Bergbaugeschichte, Geologie und Mineralogie besuchen wir das Besucherbergwerk„Zinngrube Ehrenfriedersdorf“. Die Einfahrt erfolgt um 10.30 Uhr und die Führung mit einem zünftigen Bergmannsschmaus unter Tage dauert ca. 3 Stunden. Anschließend ist der Besuch der umfangreichen Mineraliensammlung eingeplant.
Je nach Teilnehmerzahl und Interessen werden wir danach noch geologische Aufschlüsse in Scheibenberg und Geyer besuchen, aber auch andere Ziele sind denkbar.
Für Teilnehmer in den Sparten der Geowissenschaften ist eine Exkursion zum Naturkundemuseum in Chemnitz vorgesehen. Zur Führung im neu gestalteten ehemaligen Kaufhaus Tietz werden wir gegen 10.30 Uhr erwartet. Das Museum für Naturkunde ist eines der größten naturwissenschftlichen Museen Sachsens. Zu seinen Aufgaben gehören das Sammeln und Bewahren von Naturobjekten, die Forschung auf dem Gebiet der der naturwissenschaften und die Präsentation seiner Sammlungen (Paläontologie, Geologie und Mineralogie, Zoologie und Botanik). Der internationale Ruf des Museums beruht vor allem auf seiner einzigartigen Sammlung von Kieselhölzern aus den Perm-zeitlichen vulkanischen Ablagerungen von Chemnitz, dem Versteinerten Wald als internationales Naturdenkmal. Die Briefmarke der Deutschen Post dürfte allen bekannt sein. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit, verkieseltes Holz und Achate zu schleifen. Zur Anreise empfiehlt es sich, gemeinsam mit der Erzgebirgsbahn nach Chemnitz zu fahren.
Am Abend treffen wir uns wieder im Hotel.

Am Sonntag, den 05.06.11 findet um 09.30 Uhr die Mitgliederversammlung statt.
Für die Damen und Nichtmitglieder wird die neue Ausstellung zur Erzgebirgischen Volkskunst in Annaberg empfohlen.

Alle, die noch bleiben wollen, haben die Möglichkeit des Besuches der Erzgebirgischen Bergbauagentur in Zöblitz. Zöblitz steht für den Serpentinabbau und je nach Teilnehmerzahl und Interessenlage besteht die Möglichkeit der Mineraliensuche, Informationen zum Serpentinbergbau, Mettenschicht, Besuch der Fundgrube „Gottessegen“ usw. Dies würde ich aber erst mit den interessierten Mitgliedern direkt abstimmen.

Zum Jahrestreffen wird es auch postalische Belege geben. Geplant ist eine Ausgabe mit der Privatpost„post Modern“ aus Dresden und sollte die Deutsche Post mit ihrer Wunschbriefmarke so weit sein, dann wird uns auch dazu etwas einfallen.

Wir hoffen viele Vereinsmitglieder in Annaberg begrüßen zu können und mit dem Programm ein breites Interesse geweckt zu haben.

Joachim Neumann
 



Nachlese Jahrestagung 2010 in Peißenberg
 

Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3

Abb. 4

Abb. 5

Abb. 6

Abb. 7

Abb. 8

Das traditionelle Jahrestreffen der ArGe Bergbau und Geowissenschaften hat vom 13. – 16. Mai 2010 in Peißenberg im Pfaffenwinkel statt gefunden. Peißenberg liegt südlich von München im Alpenvorland. Regen und kühle Temperaturen konnten die Teilnehmer nicht trüben.
Tagungshotel war der gemütliche Gasthof mit Metzgerei „Zur Post“ in Peißenberg. (ABB. 01)

Donnerstag, 13. Mai 2010
war Anreisetag. Nach dem Abendessen begrüßte der 1. Vorsitzende, Helmut Kutzelnigg, die Teilnehmer (ABB. 02) und der 2. Vorsitzende, Wolf Zabel, erläuterte das Tagungsprogramm. Dipl. Ing. Martin Müller, techn. Geschäftsführer des Kies-Asphalt-Transportbetonwerkes Oberland führte in die Geologie und Geographie des Pfaffenwinkels ein. (ABB. 03) Sfr. J. Neumann stellte die Planung für das Jahrestreffen vom 2.-5. Juni 2011 in Buchholz Annaberg, Erzgebirge vor. (Demnächst erscheint die Vorschau auf unserer Internetseite!)

Freitag, 14. Mai 2010:
Nach dem Frühstück fuhren die Teilnehmer mit eigenem PKW zur nahe gelegenen Hauptstelle für das Grubenrettungswesen in Hohenpeißenberg. (ABB. 04) Dipl. Geologe Herr Seiler erläuterte den Aufbau und die Struktur des Rettungswesens. Hautnah konnten Übungen in Einrichtungen von renovierten Gebäuden des 1970 eingestellten Kohlebergbaus beobachtet werden.
Nach dem Mittagessen ging es mit dem PKW auf den Hohenpeißenberg. Vom 988 m hohen „Bayrischen Rigi“ war die Rundsicht wetterbedingt nicht überwältigend, im Norden war der Ammersee zu erahnen. Bei + 5,4 °C Außentemperatur wurde die Geschichte und Bedeutung vom „Meteorologischen Observatorium Hohenpeißenberg“ (ABB. 05) erklärt. Die über 225 Jahre alte Station, älteste Bergwetterstation der Welt, ist dem Deutschen Wetterdienst angeschlossen. Hier werden Wetterbeobachtungen, Ozonforschung, Spurengas- und Aerosolmessungen durchgeführt.
Abschließend wurde die Wallfahrtskapelle und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ (ABB. 06) besichtigt. Herr Hohenauer vom Knappenverein erklärte die Geschichte der wunderschönen Rokokokirche. Bereits 1514 begannen die Wallfahrten. Im Jahr 1616 legte das nahe gelegene Kloster Rottenbuch den Grundstein für eine neue und größere Kirche, wodurch eine Doppelkirche entstand.
Leider setzte der Regen wieder ein. Nach dem gemeinsamen Abendessen gestaltete der Peißenberger Knappenverein (ABB. 07) mit Liedern und Tanz den Abend. Bei Tausch und Plausch klang der Tag aus.

Samstag, 15. Mai 2010:
Heute standen zwei Exkursionen auf dem Programm.
Mit einem Kleinbus startete ein Teil der Tagungsteilnehmer zum Betrieb „Oberland“ (ABB. 08) mit vier Kiesgruben und 80 ha Steinbruch. Die Befahrung ergab ein anschauliches Erlebnis, beim „Steineklopfen“ konnten etliche Fundstücke eingepackt werden, da Petrus Erbarmen hatte. Weiter ging es mit dem Bus über Murnau nach Glentleiten. Nach dem Mittagessen wurde das Freilichtmuseum (ABB. 09) bei einem abwechslungsreichen Rundgang unter kundiger Führung besichtigt (ABB. 12).
Die zweite Gruppe fuhr um 08:30 Uhr mit dem Zug nach München, um das Paläontologische Museum (ABB. 11) zu besichtigen. Der stellvertretende Direktor des Museums und Mitglied der ArGe, Dr. Werner, (ABB. 10) erwartete die 2. Gruppe zu einer exklusiven Führung (am Wochenende ist das Museum geschlossen). Das imposante Gebäude und die Ausstellungsstücke waren ein Erlebnis. Nach fast drei Stunden Führung und einem Blick in das angrenzende Geologische Museum stand den Teilnehmern der Nachmittag zur freien Verfügung. Zwei Teilnehmer haben die „Residenz München“ noch besichtigt. Abends gab es in der Gaststätte „Zur Post“ typisch bayrische Kost und Bier. Tausch und Plausch rundete den erlebnisreichen Tag ab.

Sonntag, 16. Mai 2010:
Für 09:30 Uhr war die Mitgliederversammlung (ABB. 13) einberufen, die um 12:15 Uhr vom 1. Vorsitzenden, Helmut Kutzelnigg, geschlossen wurde. Danach ging es heim.
Auf ein gesundes Wiedersehen vom 2.-5.Juni 2011 zum Jahrestreffen in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge! (ABB. 14)


Abb. 9

Abb. 10

Abb. 11

Abb. 12

Abb. 13

Abb. 14


 

Seite aktualisiert: 15.07.2014
www.ArGe-Bergbau-Geowissenschaften.de   und   www.BB-GEO.de